Unser Konzept

Das Stepke-Konzept

Von allem nur das Beste.

Wir freuen uns, dass Sie sich für unser Konzept interessieren. Wir arbeiten nach der Methode der Best Practice verschiedener pädagogischer Ansätze. Was das konkret für die einzelnen Aspekte bedeutet, finden Sie im Folgenden. Außerdem empfehlen wir Ihnen einen Blick in unsere Basiskonzeption für weiterführende Informationen.





Pädagogik

Unsere Schwerpunkte

Unser pädagogisches Konzept wird kontinuierlich der lokalen Nachfrage und der Bedarfssituation angepasst und entsprechend ausgebaut. Folgende gemeinsame Elemente werden hierbei jedoch an allen Standorten als Stepke-Standards nach Möglichkeit realisiert:

  • eine individuelle Förderung jedes Kindes
  • ein sehr gutes und vielseitiges Ausstattungs- und Gebäudekonzept
  • ein hoher und möglichst konstanter Betreuungsschlüssel
  • Native Speaker in den Gruppen
  • ein besonderes Vorschulprogramm
  • täglich frisch gekochtes Essen für alle KiTas
  • flexible, am Bedarf der Eltern orientierte Öffnungszeiten
  • Schwimmengehen mit den Kindern.

Bitte beachten Sie, dass in manchen Fällen, z.B. aufgrund gesetzlicher Regelungen, nicht alle Aspekte an allen Standorten realisiert werden können.



Bilingualität

Frühe Mehrsprachigkeit

„One, two, three…“ – Wir arbeiten nach der Immersionsmethode. Das Kind taucht sozusagen automatisch in die zweite Fremdsprache ein, da es täglich auf ganz selbstverständliche Weise mit ihr in Berührung kommt und mit ihr vertraut gemacht wird.

Ziel ist es, dass eine englischsprachige Fachkraft in jeder Gruppe die Kinder täglich im Kindergartenalltag begleitet. Sie bietet die gleichen Aktivitäten wie die deutsch sprechenden Fachkräfte an. Dabei spricht sie nur Englisch. Auf diese Art und Weise erfährt Ihr Kind nicht nur die pädagogischen Inhalte der Aktivitäten, sondern lernt gleichzeitig Englisch und geht wie selbstverständlich damit um.

Denn: Je früher ein Kind eine Sprache lernt, desto besser lernt es sie. Studien haben gezeigt, dass Kinder, die eine Sprache vor Vollendung ihres vierten Lebensjahres lernen, diese mit dem gleichen Teil des Gehirns lernen wie ihre Muttersprache. Zudem haben Kinder keinerlei Hemmungen vor einer anderen Sprache und imitieren ganz natürlich die Aussprache des Muttersprachlers.

Eine frühe Mehrsprachigkeit bringt außerdem viele indirekte Vorteile wie ein höheres Selbstvertrauen und ein gestärktes Bewusstsein für andere Kulturen mit.

Sollte es aufgrund des Fachkräftemangels in diesem Bereich nicht möglich sein, die Immersionsmethode im KiTa-Alltag zu leben, sichern wir unseren bilingualen Anspruch durch spezielle englischsprachige Angebote (Bücher, Singspiele u.a.).



Inklusion

Vielfalt als Bereicherung

In unseren Stepke-KiTas leben wir eine Kultur des Miteinanders und der Inklusion, die von Anerkennung und Wertschätzung der Verschiedenheit und Vielfalt geprägt ist. Wir sind der festen Überzeugung, dass Kinder und Erwachsene gleichermaßen im Zusammenleben von dieser Vielfalt profitieren.

Wir haben es uns zum Ziel gemacht, die unterschiedlichen Entwicklungspotenziale von Kindern frühzeitig zu erkennen und die Kinder dementsprechend individuell zu fördern.

Dies geschieht in gemeinsamer Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungsverantwortung gegenüber Kindern mit und ohne Handicaps oder einen speziellen Förderbedarf. Wir wenden dabei das Prinzip integrierter Hilfen aus einer Hand und alltagsintegrierter Förderstrategien an und sorgen für angemessene Rahmenbedingungen. Dies geschieht durch reduzierte Platzzahlen von Kindern, einen zusätzlichen und bedarfsgerechten Therapieraum in Kombination mit qualifiziertem und interdisziplinärem Fachpersonal.

Wir stellen uns tagtäglich mit unseren pädagogischen Fachkräften gerne diesen Herausforderungen, damit Inklusion eine Selbstverständlichkeit wird und nicht nur eine Vision bleibt.



Schwimmen

Seepferdchen Ahoi!

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, ganz viele kleine „Seepferdchen“ auszubilden.

Wir gewöhnen die Kinder spielerisch ans Wasser, sodass sie nach und nach lernen, völlig angstfrei mit diesem Element umzugehen.

Das Schwimmen bringt den Kindern eine wunderbare Bewegungserfahrung. Es schult durch die Kombination von Arm- und Beinbewegungen den gesamten Bewegungsapparat sowie die Koordination.

Führt man Kinder vorsichtig und früh an das Element Wasser heran, sind sie richtige „Wasserratten“ und richtig stolz, wenn sie schwimmen können. Wer dann noch verschiedene Schwimmstile beherrscht, ist der Star im Freibad. So gibt Schwimmen viel Selbstvertrauen.



Ernährung

Gesund essen und genießen

Vom ersten Tag an sollen die Kinder in den Stepke-KiTas alles bekommen, um sich optimal entwickeln zu können. Deshalb erhalten sie ein gesundes, vollwertiges Essen, das  wir  selbst kochen. Das bietet den großen Vorteil, dass wir ganz individuell auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingehen können. Allergiker werden separat bekocht und auch die verschiedenen (inter)nationalen Essgewohnheiten versuchen wir weitestgehend zu berücksichtigen.

In einer angenehmen und familiären Atmosphäre können die Kinder Mahlzeiten gemeinsam mit anderen mit Lust und Freude einnehmen – ob in der Gruppe oder im vorgesehenen Kinderrestaurant ist vom jeweiligen Standort der KiTa abhängig. Beim gemeinsamen Essen finden Bewegung und sprachlicher Austausch statt: Die gesamte Entwicklung des Kindes wird dabei positiv unterstützt.

Unser Stepke-spezifisches Verpflegungskonzept wird im achtwöchigen Wechsel der Speisepläne als qualitative Optimierung kindlicher Ernährungsversorgung verstanden. Die Vielfalt unterschiedlicher Geschmackserlebnisse soll den Kindern frühzeitig über regionale und saisonale Lebensmittel vermittelt werden. Egal ob Spitzkohl, Pastinaken, Schwarzwurzeln, rote Bette, grüne Bohnen, Fenchel, Kürbis, Weiß- oder Rotkraut – die Kinder lernen alle Lebensmittel kennen, die von unseren Köchen schmackhaft und kindgerecht zubereitet werden.

Als Faustregel gilt bei uns: reichlich Getränke und pflanzliche Lebensmittel, mäßig tierische Produkte, sparsam fettreiche Lebensmittel und Süßigkeiten.

Im Mittelpunkt unserer täglichen Ernährung stehen insbesondere beim Frühstück Getreideprodukte, z.B. Haferflocken, Hirse- oder Grießbrei, Müsli und Dinkelprodukte, Brot, reichlich Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst sowie kalorienfreie bzw. kalorienarme Getränke. Wir backen z.B. unser Dinkel- oder Walnussbrot selbst. Ergänzt werden unsere pflanzlichen Lebensmittel durch fettarme Milch und Milchprodukte sowie fettarme Fleischerzeugnisse und Fisch.

Zudem haben wir begonnen, das Essen in unseren KiTas nach dem FIT KID-Programm der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zertifizieren zu lassen.



Schlaf

Kinder wecken? Nicht bei uns!

In unserer Basis-Konzeption ist fest verankert, dass alle Kinder den Schlaf, den sie im Laufe des Tages benötigen, auch erhalten. Dazu gehört, dass wir die Kinder nicht wecken, sondern sie von alleine wach werden lassen.

Entsprechend sind viele Bereiche der täglichen Versorgung am kindlichen Rhythmus ausgerichtet:

Die Kinder bekommen das Mittagessen in unseren Einrichtungen vor 12 Uhr, damit sie nicht bereits beim Essen zu müde sind. Dann ist auch ein ungestörter Mittagsschlaf von mindestens 1 bis 2,5 Stunden möglich, der weder wegen der Abholzeit noch wegen der eventuellen elterlichen Sorge, das Kind abends nicht ins Bett bringen zu können, durch Wecken begrenzt werden muss. Alle unsere Fachkräfte sind angewiesen, jedem einzelnen Kind diesen ungestörten Schlaf zukommen zu lassen – egal, ob nur ein Kind im Schlafraum ist oder ob alle schlafen. Für diesen ungestörten Schlaf schaffen wir sowohl die räumlichen als auch die personellen Voraussetzungen.

Warum ist Schlaf so wichtig?

Schlafen ist ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses bei Kleinst- und Kleinkindern. Dabei spielt es keine Rolle, zu welcher Tageszeit die Kinder schlafen. Diese Auffassung geht auf viele Kinderärzte und Experten zum Thema Betreuung und Wecken von Säuglingen und Kleinkindern zurück, z.B. Prof. Dr. Michaelis, Prof. Dr. Straßburg (Würzburg) oder Dr. Horacek (Recklinghausen).

Es ist wichtig, dass ein Kind alle Eindrücke, die es am Vormittag gesammelt und erlebt hat, während des Schlafens verarbeitet. So bilden sich täglich aufs Neue viele Synapsen im Gehirn, was dazu beiträgt, dass das Gehirn eines Kindes immer weiter wächst und das bis zum vollendeten siebten Lebensjahr.